FNL-Pokal

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Der FNL-Pokal ist ein jährlicher K.o.-Wettbewerb der russischen First National League (FNL), in dem FNL-Klubs antreten, ergänzt durch Teams aus niedrigeren Ligen. Er bringt Schwung in die Saison und gibt Mittelständlern die Chance auf den Pokal in spannenden Playoff-Runden mit vielen Überraschungen.

Geschichte und Gründung

Gestartet 2011 als Pokal der Ersten Liga, sollte er den FNL-Kalender beleben. Frühe Dominanz durch Krasnodar und Rostow, später glänzten Tom', Jenissei und Orenburg. Der Finale 2017: Jenissei besiegt Krylya Sowetow im Elfmeterschießen. 2020 fiel er wegen Pandemie aus – eine Ausnahme. Spartak-2 sorgte für Intrigen mit tieferen Runden.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungssystem mit Hinspielen. 18–20 FNL-Teams, manchmal mit FNL-2 oder RPL-Vertretern. Ab Achtelfinale bis Finale: Knockout, Heimmannschaften per Los oder Setzliste. Termine passen in den regulären Spielplan ohne Kollision mit dem russischen Pokal.

Interessante Fakten

Ergebnisreich: Ø 2,8 Tore pro Spiel durch FNL-Offensivfußball. Top-Torschützen: Maxim Votinov (Tambov, 5 Tore 2019), Artur Sarduаров (Orenburg). Stars: Alexej Ionov (von Zenit zu Krasnodar), Sergei Ignaschewitsch (Krylya), Nachwuchs wie Amoran (Spartak-2). Sprungbrett für Talente wie Fjodor Tschalow.