Supercup der Färöer-Inseln. Frauen
Der Supercup der Färöer-Inseln für Frauen markiert den Auftakt zur Saison auf dem Archipel. Er stellt die Meister der Meistaradeildin Frauenliga den Pokalsiegern gegenüber und bietet ein intensives Duell, das die Form der Teams und das Können der Spielerinnen unter rauen nordischen Bedingungen präsentiert.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete Ende der 1990er, als Frauenfußball an Fahrt aufnahm. Das erste offizielle Frauen-Supercup-Finale fand 1999 statt und ist seitdem fest im Kalender verankert. Highlight: 2012 erzielte Malena Hansdottir einen Hattrick für KÍ Klaksvík gegen Tvøroyri/Rísø. 2020 fiel er COVID-bedingt aus, kehrte 2021 zurück. Viele Talente starteten hier ihren Weg in skandinavische Ligen.
Turnierformat
Einzelspiel über 90 Minuten, Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Im Juli/August auf neutralem Boden oder im Stadion des Meisters, z.B. Tórsvøllur in Tórshavn. Teilnehmer: Vorjahres-Meister der Meistaradeildin und Pokalsieger der Løndskuppan.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,5 Tore pro Spiel durch offenen Stil. Top-Torschützinnen: Paulina Mäkskostenen (5 Tore, KÍ Klaksvík), Solva Hansdottir (4). Stars: Torhüterin Jennifer Christiansen (NSI) mit legendären Paraden 2018/2022, Heidi Sørensen (B-36) als Ass-Queen. Spielerinnen wie Paulina wechselten nach Dänemark/Island.