Färöer-Pokal

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Der Färöer-Pokal, offiziell Løgtingspokalen, ist der nationale Pokalwettbewerb im Fußball auf den Färöern. Vom Färöer-Fußballverband (FSF) ausgerichtet, versammelt er Vereine aller Ligen in einem spannungsgeladenen Ausscheidungsturnier, in dem Underdogs wie Tvøroyri gegen Giganten wie HB Tórshavn oder KÍ Klaksvík glänzen können.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann 1955 und etablierte sich rasch als Institution. KÍ Klaksvík holte den ersten Titel, prägend die Dominanz starker Klubs. In den 60er-70ern dominierten Torshavn-Teams, doch Sensationen wie Tvøroyrars Triumph 1992 sorgten für Aufregung. Wissenswert: Wetterbedingt verschobene Spiele bis in den Frühling schufen dramatische Geschichten. Seit 2000 herrschen KÍ und HB; 2020 war pandemiegekürzt, aber intensiv.

Turnierformat

Klassisches K.o.-System ab Achtelfinale oder Vorqualifikationen im April/Mai für Unterligisten, Höhepunkt im Sommer. Finales im Tórsvøllur-Stadion in Tórshavn mit bis 3000 Zuschauern. Keine Setzungen bedeuten Risiko für Topteams gegen Dörferteams aus Vágar oder Sandoy.

Interessante Fakten

Torquote hoch: ca. 3,5 Tore pro Spiel, Cup-Duelle bis 6-8. Top-Torschützen: Klaus Nordvig (HB, 20+ in 80ern), Arni Frederiksberg (KÍ). Stars: Matthias Justinussen (Skandinavien-Abenteuer), Klaus Henriksson (Standardspezialist). Der Pokal formt fäöische Talente für Europa.