Estnischer Frauen-Supercup

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Der Estnische Frauen-Supercup eröffnet die Saison des Frauenfußballs mit dem Duell zwischen dem Meister der vorherigen Meistriliiga und dem Estnischen Pokalsieger. Im August auf neutralem Boden ausgetragen, zieht er Fans an, die früh Silberware erhoffen und den Wettbewerbston fürs Jahr setzen. Kein reines Formalitätsspiel, sondern ein Kampf um Prestige, der Charakter und Ambitionen offenlegt.

Geschichte und Gründung

In den 1990er Jahren entstanden, fand der erste offizielle Frauen-Supercup 2001 statt: Tammeka Tartu besiegte Lelle. Nõmme Kalju beherrschte die 2010er mit sechs Titeln in Folge (2012-2017) unter Trainer Ivo Lehatsalu. Highlights: Floras Elfmetersieg 2019 gegen Levadia (1:1), Tammekas 3:0 über Nõmme Kalju 2022. Der COVID-bedingte Ausfall 2020 war die einzige Unterbrechung.

Turnierformat

Einzelspiel im K.o.-Modus zwischen Meister und Pokalsieger; bei Übereinstimmung tritt Vizemeister an. FIFA-Regeln ohne Auswärtstorregel, mit Verlängerung und Elfmetern. Der estnische Verband wählt den Ort, oft die A. Le Coq Arena in Tallinn (5.000 Plätze).

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, über 40% mit drei oder mehr. Rekordtorjägerin Kerli Pink (5 Tore in 3 Spielen für Nõmme Kalju). Stars: Floras Kapitänin Liis Koilda (Baltic-Legende mit Schweden-Erfahrung), Tammekas Helen Tohver (2023 Baltic Golden Ball-Nominierte).