Estnischer Pokal. Frauen
Der Estnische Frauenpokal ist ein nationaler Ausscheidungswettbewerb der Estnischen Fußballunion (EJL), der die besten Frauenteams des Landes in einem Kampf um den prestigeträchtigen Pokal vereint. Der Wettbewerb zeichnet sich durch intensive Duelle aus, in denen Spitzenmannschaften der Meistriliiga gegen Underdogs aus unteren Ligen antreten und für Überraschungen sorgen.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht in die 1990er Jahre zurück, als der Frauenfußball in Estland nach der Unabhängigkeit aufkam. Die erste Ausgabe fand 1996 statt und etablierte sich schnell. Ikonische Momente: Tammeka Võrus Elfmetersieg 2012 gegen Levadia Tallinn und Pärnu JKs Triumph 2020 trotz Pandemie. 14 verschiedene Sieger unterstreichen die hohe Konkurrenz.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System: Ab 1/16-Finale mit Teams aus Regional- und Zweitligen, Meistriliiga-Clubs steigen bei Achtelfinale ein. Spiele auf neutralem oder Heimrasen, mit Nachholspielen früh, Strafstößen später. Saison von Frühling bis Herbst, Finale im Oktober.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, höher als in der Liga durch offenes Spiel. Top-Torschützinnen: Anastasia Akhmadieva (15 Tore, 2018–2020, FCI Levadia), Karina Kohal (12, 2022, Tammeka). Stars: Torhüterin Liis Lotman (Pärnu, Finale-Saves 2019–2021), Mittelfeldspielerin Evelin Ulst (Nõmme Kalju, 9 Assists 2023), Stürmerin Sofia Odjo (Skandinavien-Transfer).