Ecuadorianische Frauen-Meisterschaft

Ecuadorianische Frauen-Meisterschaft Logo
Die Ecuadorianische Frauen-Meisterschaft, offiziell LigaPro Serie A Femenina, ist die höchste Spielklasse im ecuadorianischen Frauenfußball. Unter der Leitung der LigaPro Professional Football League treten die besten Frauenmannschaften um den nationalen Titel und Plätze in kontinentalen Wettbewerben an. Der Profistatus seit 2022 hat den Frauenfußball revolutioniert, indem er aus Amateurstrukturen herauswächst und Geschlechtergerechtigkeit im Sport vorantreibt.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte des Frauenfußballs in Ecuador reicht in die 1970er zurück mit lokalen Spielen, doch die Superliga Femenina startete 2018. 2022 begann die Serie A Femenina-Ära mit LDU Quitos dominantem Titelgewinn. Ein Meilenstein war Independiente del Valles 2023-Sieg gegen Favoriten. Der Ligaerfolg spiegelt den Aufstieg der Nationalmannschaft wider, die 2022 beim Südamerikameisterschaft teilnahm. Transfers aus Kolumbien und Brasilien steigern das Niveau.

Turnierformat

Der Format ist actionreich: 16 Teams in zwei Gruppen à acht. Reguläre Saison mit Heim- und Auswärtsspielen innerhalb der Gruppe (14 Spiele). Gruppensieger in Play-offs mit Hin- und Rückspielen bis zum Finale. Meister qualifiziert sich für Copa Libertadores Femenina. Saison von Februar bis Dezember mit Pausen. 2024-Limit: max. 4 Ausländer pro Team, Fair-Play-Regeln fördern Einheimische.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Play-offs bis 3,5. Top-Torschützinnen: Jessica Silva (Independiente, 18 in 2023), Fernanda Velásquez (LDU, 15), Agustina Rivadavia (Aucas). Stars: Torhüterin Paula Moscales (Barcelona SC) mit legendären Paraden, Mittelfeldspielerin Carlita Rodríguez (Emelec, 22 Assists). Ikonen wie Ex-Kapitänin Ann Greguair prägten den Profiweg.