Copa Ecuador
Der Copa Ecuador ist der nationale Pokalwettbewerb, veranstaltet von der ecuadorianischen Fußballföderation (FEF). Er umfasst Vereine aus der Serie A, Primera B und Amateurligen, was für Überraschungen und Duelle zwischen Ungleichsten sorgt. Seit dem Start 2022 hat er sich als fester Bestandteil des ecuadorianischen Fußballs etabliert und begeistert Fans im ganzen Land.
Geschichte und Gründung
2022 eingeführt, um das Spielkalender zu erweitern, gewann LDU Quito den ersten Pokal mit 5:3 gegen Aucas. Barcelona SC holte 2023 den Titel. Mit bis zu 44 Teams ist er einer der inklusivsten in Südamerika. 2024 erreichte Independiente del Valle das Finale, unterstrich aber die Rolle als Förderbühne für Nachwuchsstars.
Turnierformat
Reiner K.o.-Modus mit Hinspielen. Untere Ligen starten in der 1/32-Finale, Topteams aus Serie A/B stoßen später dazu. Runden: 1/32, 1/16, Viertelfinale, Halbfinale, Finale. Spiele enden nach 90 Minuten plus Nachspielzeit; bei Gleichstand folgen Elfmeter. Finals auf neutralem Boden mit Tausenden Zuschauern.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, oft offener Fußball. Top-Torschützen: Lionel Almeida (LDU, 6 Tore 2023), Jorge Granda (Aucas, 5). Highlights: Damián Díaz' Dribblings bei Barcelona SC; Wunderkind Kendry Páez (Independiente del Valle, Nationalspieler); Torwart Domingo Ibañez' Paraden. Stars wie Ismael Díaz profitierten 2024.