Ecuadorianische Meisterschaft. Regionale Liga

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Die Regionale Liga der ecuadorianischen Meisterschaft ist eine lebendige Ebene des Profifußballs, auf der ambitionierte Vereine aus den Provinzen antreten. Sie dient als Sprungbrett für Talente, die in die Elite der Serie A vordringen wollen, und verkörpert den leidenschaftlichen, unvorhersehbaren Charme des regionalen ecuadorianischen Fußballs.

Geschichte und Gründung

Offiziell als Serie B bekannt, startete die Liga 1971 parallel zur Gründung der Profi-Liga in den 1960er Jahren. Frühe Dominanz zeigten Klubs wie LDU Quito und Emelec, doch Provinzteams stiegen auf. Der Playoff-Sieg von Macará 1999 zur Serie A ist legendär. Reformen der ecuadorianischen Fußballföderation in den 2010ern erweiterten sie auf 12 Teams und steigerten die Konkurrenz. Kuriosum: 1988 perfektionierte Torhüter José Sebastián Fran hier seine Paraden vor dem nationalen Ruhm.

Turnierformat

Zwölf Teams spielen Doppelrunde — insgesamt 44 Spiele. Der Sieger steigt direkt in die Serie A auf, Plätze 2-5 kämpfen im Playoff um den zweiten Aufstieg. Die letzten beiden steigen in die dritte Liga ab. Saison von Februar bis Dezember mit Pause für Copa Libertadores.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter und Standards. Rekordtorjäger Héctor Hurtado mit 156 Treffern. Highlights: Dribbelkünstler Fabián Bustos aus Guayaquil und Star Miguel Ángel Zamora mit 28 Toren 2022. Die Liga formte Stars wie Enner Valencia vor West Ham.