Intercontinental Cup

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Der Intercontinental Cup war das prestigevolle Duell zwischen UEFA-Champions-League-Siegern und Copa-Libertadores-Gewinnern von 1968 bis 2004, ein Symbol für den Kampf um globale Klubdominanz, das in die FIFA Klub-WM überging.

Geschichte und Gründung

Entstanden in den 1960er-Jahren während der südamerikanischen Blütezeit, gewann Estudiantes de La Plata 1968 gegen Manchester City (1:0 gesamt). Ab den 1990ern dominierten Europäer wie Milan, Real Madrid und Bayern. Highlights: Nottingham Forests Doppelsieg über Independiente 1980 und Nacional Uruguays Elfmetersieg 1971 nach Fan-Aufruhr in Montevideo.

Turnierformat

Ursprünglich Hin- und Rückspiel, ab 1998 ein Match auf neutralem Boden. Entscheidung per Verlängerung oder Elfmeterschießen. Teilnehmer: UEFA- und CONMEBOL-Meister; Europameister verteidigen Titel.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, Taktik trifft auf Flair. Top-Torschützen: Carlos Alberto (2 für Santos), Uwe Seeler (2 für Bayern). Stars: Pelé (Santos 1968), Ronaldo (Real 2002), Rivaldo (Milan), Messi (Barcelona 2009-11). Europa führt 7:4, brasilianische Klubs holten 10 Siege.