CONCACAF Frauen-Champions-Cup
Der CONCACAF Frauen-Champions-Cup ist der führende Vereinswettbewerb für Frauenteams in Nord-, Mittelamerika und der Karibik, veranstaltet von der CONCACAF. Er krönt den kontinentalen Meister und unterstreicht den Boom des Frauenfußballs in den Amerikas, wo mexikanische, US-amerikanische und karibische Teams um den Sieg kämpfen.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete 2021 als weibliche Version des seit 1962 bestehenden Männerturniers. Monterrey aus Mexiko gewann das erste Finale 1:0 gegen OL Reign (USA). 2022 siegte Saprissa aus Costa Rica, 2023 holte sich Monterrey den Titel zurück. Besonderheit: Das Debüt fiel in die Vorbereitung auf die WM 2023, was die Aufmerksamkeit steigerte. Mexikanische Klubs dominieren mit zwei Siegen in drei Ausgaben.
Turnierformat
Qualifikationsrunden für zentralamerikanische und karibische Teams führen zu einer Gruppe mit acht Teams in zwei Vierergruppen auf neutralem Boden. Gruppensieger und beste Zweite gehen ins Halbfinale, dann ins Finale. Der Turnierzyklus findet im Februar/März statt, mit Fokus auf intensiven Spielplan und Spannung.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, mit defensiver Taktik in den K.o.-Runden. Top-Torschützinnen: Gisele Spechtman (Monterrey, 5 Tore 2023), Maitane Miranda (Saprissa, 4 Tore 2022). Stars wie Spechtman (NWSL-Erfahrung), Stella Maldonato (Portland Thorns, Dribbling-Künstlerin) und Catalina Musetti aus Panama prägen den Wettbewerb und stärken ihre Nationalmannschaften.