CONCACAF-Zentralamerika-Pokal
Der CONCACAF-Zentralamerika-Pokal, auch als Copa Centroamericana oder UNCAF Nations Cup bekannt, ist ein führendes regionales Turnier mit Nationalmannschaften aus Zentralamerika. Organisiert von der Confédération de Nord, Centre-Américaine et des Antilles de Football (CONCACAF) seit 1991, löste es das frühere Campeonato Centroamericano ab. Dieses Wettbewerb dient als entscheidender Qualifikationsweg zum CONCACAF Gold Cup und gelegentlich zur WM, wo Teams um regionale Vorherrschaft und internationale Plätze kämpfen.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht bis 1921 zurück zum ersten Campeonato Centroamericano in Guatemala mit vier Nationen. Über Jahrzehnte entwickelte es sich von unregelmäßigen Austragungen zu einem strukturierten Zyklus unter UNCAF ab 1991. Costa Rica führt mit 8 Titeln, gefolgt von Honduras und Guatemala mit je 6. Legendäre Momente: Costa Ricas 1:0-Finalsieg gegen Panama 2009 und El Salvadors Triumph 2017 nach 56 Jahren. 2011 fusionierte es mit Gold-Cup-Qualis, kehrte 2017 als Central American Cup zurück.
Turnierformat
Das aktuelle Format umfasst sechs Teams: Costa Rica, Honduras, Guatemala, Panama, El Salvador und Nicaragua. Sie teilen sich in zwei Gruppen à drei auf, spielen Round-Robin, um Gruppensieger für die Halbfinals zu ermitteln. Halbfinals sind K.o.-Spiele, das Finale ein Einzelmatch auf neutralem Boden. Das Turnier dauert meist eine Woche und zieht feurige Zuschauer in kompakte Stadien.
Interessante Fakten
Spiele sind torreicher, mit über 2,5 Toren im Schnitt, wie Costa Ricas 5:0 gegen Nicaragua. Top-Torschützen: Ronald Gómez (Costa Rica, 22 Tore), Hernán Delgado (Honduras, 18). Stars: Costa Ricas Kevin Ramos und Joaquín Pérez mit Dribblings; Panamas Blas Pérez mit Kanonen; Guatemalas Narciso Pellegrin als Mittelfeldzauberer. Diese Duelle schmieden Helden für den regionalen Fußball.