CONCACAF-Karibikpokal

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Der CONCACAF-Karibikpokal ist ein führendes regionales Fußballturnier, veranstaltet von der Caribbean Football Union (CFU) unter dem Dach der CONCACAF. Er vereint Nationalmannschaften karibischer Länder und Territorien zu packendem Fußball mit tropischem Flair, wo Underdogs kleiner Inseln gegen etablierte Mächte antreten. Als Qualifikation für den Gold Cup und die WM-Qualis der CONCACAF fördert er den Fußballsport in der Region.

Geschichte und Gründung

Gestartet 1978 als Caribbean Cup of Champions, entwickelte er sich mit Namensänderungen und Format-Anpassungen. Suriname holte den ersten Titel, Trinidad und Tobago beherrschten die 80er mit fünf Siegen in Folge. Jamaika glänzte mit sechs Titeln, darunter drei hintereinander Ende der 90er. Highlights: Haitis Triumph 2007 nach kontroversem Spiel gegen Kuba, Barbados' Sensationssieg 2014. Nach 2017 pausiert zugunsten der Nations League, mit 27 Auflagen und bis zu 45 Teams.

Turnierformat

Formatwandel: Von direkten Finalen zu Gruppenphasen mit 8-10 Teams in zwei Gruppen, Viertelfinals bis zum Endspiel. Vorqualis in zwei Runden. Seit 90ern: Acht Teams im Round-Robin, dann K.o.-Phase. Beste Teams qualifizieren für Gold Cup.

Interessante Fakten

Hochskorend mit 3,2 Toren pro Spiel durch offenen Stil und schwache Abwehr. Top-Torschützen: Dwayne Miller (Jamaika, 27), Hendon Starr (Trinidad, 24), Felix Overgoor (Surinam, 22). Stars: Dwight Yorke, Kenny Miller (Trinidad, Europa-Erfolge); Jamaikas Wesley Snipes, Luis Pollard; Haitis Bruno Miradon. Aktuelle Helden aus Curaçao und Martinique sorgen für Spannung.