Präsidentenpokal der MFF

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Der Präsidentenpokal der Moskowiter Fußballföderation ist ein renommiertes jährliches Turnier, das von der MFF für führende Teams aus Moskau und umliegenden Regionen ausgerichtet wird. Es bietet eine Bühne für junge Talente und erfahrene Veteranen und verbindet Traditionen des großen Fußballs mit der Intensität lokaler Derbys. Fans strömen zu Spielen auf Stadien wie dem Sportstadt-Komplex oder RPL-Arenen.

Geschichte und Gründung

Gestartet 2012 auf Initiative von MFF-Präsident Sergei Anochin zur Stärkung des Moskauer Fußballs, gewann Spartak-2 das erste Finale gegen Torpedo. Höhepunkte: Chertanowos Sensationssieg 2015 und Lokomotivs dramatisches 3:2-Finale gegen Dynamo 2019. Die Pandemie 2020 verschob Spiele, doch es kam mit Egor Scharys Hattrick für Snamja Truda zurück. Kuriosum: Ein Spiel 2022 wurde von Tauben auf dem Platz unterbrochen.

Turnierformat

16–24 Teams in Vierergruppen, Besteinsätze ins K.o.-System: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale. Gruppenphase ein Monat, Playoffs zwei Wochen. 90 Minuten mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Teilnehmer: RPL-Reservemannschaften, FNL/PFL-Klubs und Amateure.

Interessante Fakten

Durchschnittstore: 2,8 pro Spiel, bis 3,5 in Playoffs. Top-Torschützen: Artem Archipow (Spartak-2) mit 12 Toren in zwei Turnieren, Ivan Lomaev (Chertanovo) mit 9. Stars: Chertanowo-Alumni wie Fjodor Tschalow, Torpedos Veteran Sergei Ignaschewitsch, aufstrebende Krasnodar-2-Talente. Bekannt für offenes, torreiches Fußball.