Chile. Regionalpokal

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Der chilenische Regionalpokal ist ein packendes Turnier der chilischen Fußballföderation, bei dem Vereine aus Provinzen wie Arica, Concepción und Patagonien um nationalen Ruhm kämpfen. Er beleuchtet Talente fernab des Santiago-Glanzes und hebt die regionale Vielfalt des chilenischen Fußballs hervor, wo Fan-Leidenschaft Budgets übertrumpft.

Geschichte und Gründung

Entstanden in den 1950er Jahren zur Förderung provinzialen Fußballs, inspiriert von europäischen Pokalen, wurde er in den 1970ern umstrukturiert für Jugendentwicklung. Der 1998er-Finale-Sieg von Copiapós Underdogs über Valdivia (3:2 n.V.) sorgte für Aufsehen. In den 2010ern mit Copa Chile verknüpft, blieb er eigenständig. Kuriosum: Das Erdbeben 1985 verschob Spiele nach Antofagasta, was Locals boostete.

Turnierformat

Format: Regionale Qualis mit 16–32 Teams in Zonen (Nord, Zentrum, Süd). Zoniesieger in nationales Knockout bis Finale. Dauert 4–6 Monate, purer Pokalthriller ohne Hin-/Rückspiele. Neu: Auswärtstorregel für Ausgewogenheit.

Interessante Fakten

Durchschnittstore: 2,8 pro Spiel, Süd bis 3,2 durch Offensivfußball. Rekordtorjäger: Juan Pablo Celis (22 für Coquimbo Unido). Stars: José Luis Morales startete regional, Ivan Zamorano früh glänzend. Aktuell Nicolás Castillo. Talentschmiede, z.B. Deportes Iquique 2015 mit 9 Toren eines Stürmers.