Chilenische Frauen-Meisterschaft
Die Chilenische Frauen-Meisterschaft, offiziell Primera División Femenina de Fútbol de Chile, ist die höchste Spielklasse im Frauenklubfußball des Landes. Von der Chilenischen Fußballföderation (ANFP) organisiert, versammelt sie führende Frauenteams aus verschiedenen Regionen und fördert den Frauensport in Lateinamerika. Gestartet 2006 als Pilotprojekt, erhielt sie 2017 regulären Status inmitten des globalen Booms. Heute konkurrieren rund 14 Teams um den nationalen Titel und internationale Plätze.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht bis 2006, als ANFP den ersten Frauen-Nationalmeister austrug. Frühe Jahre waren unregelmäßig mit variierender Teilnehmerzahl. 2017 professionalisierte sich die Liga; Universidad de Deportes gewann den Auftakt. Colo-Colo triumphierte 2019. COVID-19 pausierte 2020, doch 2021 kam ein neues Format. Beeindruckend: 2022 stieg die TV-Zuschauerzahl um 40 %. Chilenische Stars wie Yanette Enríquez glänzten bei Olympia 2020 und hoben das Ansehen.
Turnierformat
Seit 2023 geteilt in Apertura (Herbst, 14 Teams, Round-Robin) und Clausura (Frühling). Phasensieger spielen um den Titel. Gesamtsieger qualifiziert sich für Copa Libertadores Femenina. Zwei Letzte steigen ab. Saison: 26 Runden, Playoffs für Top-4 pro Phase. Spiele auf Heimstadien mit Fokus auf Fairness.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, höher in Derbys wie Colo-Colo gegen Universidad. Top-Torschützinnen: María José Uribe (45 Tore), Fabiana Pérez (38). Stars: Daniela González (25 Assists), Torhüterin Vanessa Villanuéva (20 Nullspiele). Spielerinnen wie Enríquez wechselten nach Europa. 2023/24: 1.500 Zuschauer im Schnitt.