Copa Chile
Der Copa Chile ist Chiles nationaler Pokalwettbewerb, in dem Vereine aus allen Ligen sowie Amateure antreten. Er bietet Raum für Überraschungen, wenn Underdogs gegen Giganten wie Colo-Colo und Universidad de Chile kämpfen, und begeistert mit spannenden K.o.-Spielen.
Geschichte und Gründung
Seit 1957 ausgetragen, siegte Universidad de Chile erstmals, doch Colo-Colo glänzte 1962 gegen Everton. Unter Pinochet blieb er einheitsstiftend. Highlight 2010: Amateur Provincial Osorno im Halbfinale. Rekord: 13 Titel für Colo-Colo; 2020 Pandemie-Fusion zur Supercopa.
Turnierformat
K.o.-System mit Einzelfußspielen, bis zu 70 Teams von Primera bis Tercera B. Frühe Runden für Amateure, Topclubs später mit Gruppe seit 2017. Finale neutral, oft im Estadio Nacional in Santiago.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höhepunkte bei Sensationssiegen. Bester Torschütze: José Luis Alegría (14 für Colo-Colo 1980er), aktuell Carlos Palacios. Stars: Gary Medel (Universidad Católica), Juan Ángel Ibarra (Everton), Lionel Sánchez (22 Tore); heute Ignacio Fernández, Eric Puentes.