Karibik-Pokal
Der Karibik-Pokal war das führende internationale Fußballturnier für Nationalmannschaften der Karibikregion, organisiert vom Caribbean Football Union (CFU) von 1989 bis 2017. Er krönte den Regionalmeister und vergab Startplätze für den CONCACAF Gold Cup. Das Event begeisterte durch leidenschaftliche Spiele auf karibischen Inseln, wo Fans Stadien in brodelnde Arenen verwandelten.
Geschichte und Gründung
Erster Austragungsort 1989: Barbados, Sieg Trinidad und Tobagos. Unregelmäßig bis in die 1990er, dann jährlich ab 1994. Trinidad gewann neunmal, darunter dreimal hintereinander 2008-2010. Jamaika siegte 2014, Kuba 2012. Ikonisch: Jamaikas 3:2 im Verlängerungsfinale 2005 gegen Kuba. Haiti blieb 1998 ungeschlagen, scheiterte aber im Elfmeterschießen. Trotz Umbenennungen und Pausen blieb er Symbol karibischen Fußballs.
Turnierformat
Formatentwicklung: Früh qualifiers plus Finale, später 8-12 Teams in zwei Gruppen, Beste ins Halbfinale und Finale. Vorqualis für Schwächere. Zentral oder bei einem Gastgeber, zwei Wochen lang. Sieger qualifizierte sich für Gold Cup, teils mehr.
Interessante Fakten
Offensivstark mit 3,2 Toren pro Spiel. Jamaika: 22 Tore in sechs Partien 2014. Top-Torschützen: Duane Miller (9, Jamaika 2014), Hélder Muñóz (8, Kuba 2005), Devon Garcia (7, Trinidad 2001). Stars: Dwight Yorke (ManUnited), Shamar Nicholson (Jamaika), Joel Campbell. Turnier formte WM-Talente.