Karibische Klubmeisterschaft
Die Karibische Klubmeisterschaft, seit 1997 von der Caribbean Football Union (CFU) ausgerichtet, ermittelt jährlich den besten Klub der Karibik. Mit Meistern und Pokalsiegern aus Ländern wie Jamaika, Trinidad und Tobago, Haiti, Kuba und Surinam bietet sie einen Platz im CONCACAF-Champions-Cup. Das Turnier spiegelt die vielfältige Karibik-Fußballkultur wider – vom geschickten jamaikanischen Stil bis zu haitianischen Kraftpaketen.
Geschichte und Gründung
Entwickelt aus dem CONCACAF-Champions-Cup (1968–1979, 1988–1997), dominiert von Mexikanern und Puerto Ricanern, übernahm die CFU 1997. Vale (Jamaika) führt mit 5 Titeln (2006, 2007, 2010, 2013, 2014), W Connection (Trinidad) mit 4 (1999, 2000, 2008, 2012). Highlights: Vales Elfmetersieg 2014 gegen Don Bosco (Haiti), Manipulationsskandal 2017 mit Real Rincon (Aruba). Formate wechselten von K.o. zu Gruppen wegen Insel-Logistik.
Turnierformat
Meist 8–16 Teams in Vierergruppen (Rundenturnier), Viertelfinalisten zu Halbfinale und Finale. Neutral ausgetragen, oft auf Jamaika oder Trinidad. Sieger qualifiziert sich für CONCACAF, scheitert aber meist an MLS/Liga MX.
Interessante Fakten
Torreich mit ~3,2 Toren/Spiel durch offenen Stil. Top-Torschützen: Devaughn Elliott (Jamaika), Luther Ince (90er). Stars: Dwight Yorke (W Connection), Kenwyne Jones-Einflüsse, Rafael Marcano. Talentschmiede für Reggae Boyz.