Österreich. Steiermark-Cup
Der Steiermark-Cup ist ein regionaler Fußballwettbewerb im Bundesland Steiermark, Österreich, veranstaltet vom Steirischen Fußballverband. Er vereint Amateure und Semiprofis aus der Region und bietet eine Plattform für lokale Talente als Kontrast zu nationalen Ligen. Der Wettbewerb verkörpert den Basisgeist des österreichischen Fußballs mit Leidenschaft und Gemeinschaftsunterstützung.
Geschichte und Gründung
Ursprünge reichen in die 1920er: Erste Spiele unter Fabrik- und Dorfteams. Nachkriegszeit 1950-60er machte ihn zum Scout-Hotspot — Hans Krankl startete hier. Ikonischer war das 1987er-Finale: Grazer AK bezwang Leoben 3:2 in der Verlängerung vor 5000 Zuschauern. 2000er-Reformen integrierten Frauen- und Jugendkategorien; 2020-Pandemie unterstrich seine Resilienz.
Turnierformat
K.o.-System mit 64 Teams: Ausscheidungsrunden bis Finale auf neutralem Platz in Graz. Saison August bis Mai, Unentschieden per Replay. Teilnehmer aus unteren Steirischen Ligen (5. Liga bis Regionalmeister) plus Einladungen. Sieger steigt in Landesliga auf; Preise bescheiden.
Interessante Fakten
Durchschnitt 3,2 Tore/Match, attackstark: 2022/23 28% über 4 Tore. Rekordtorjäger Marcus Stoltz (47 für FC Fulbach, 1990er). Highlights: Thomas Linzmaier (Standards, GAK II), Daniel Horvat (19 Tore Leoben letztes Jahr). Jungstar Miro Lacko (Kapfenberg) glänzt im Dribbling.