Österreich. Regionalliga

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Die österreichische Regionalliga ist die dritte Liga-Stufe im österreichischen Fußball und umfasst 48 Mannschaften in neun regionalen Gruppen. Sie verbindet Amateurliga mit Profifußball, wo Klubs aus allen Landesteilen um Aufstieg in die 2. Liga und Klassenerhalt kämpfen. Die Liga spiegelt die Vielfalt des österreichischen Fußballs wider – von Alpenprovinzen bis Wiener Vororten – und bietet actionreichen, talentorientierten Fußball.

Geschichte und Gründung

Gegründet in den 1990er-Jahren als Teil der Ligareform, wurde sie 2014 auf 48 Teams erweitert. Highlights: Der Aufstieg von Austria Lustenau in die Bundesliga 2022 und der Manipulationsskandal 2019 in der Ost-Gruppe, der zu schärferen Kontrollen führte. Historisch formte sie Stars wie Martin Hinteregger bei Sturm Graz II.

Turnierformat

Neun Gruppen (Ost, Ost-Mitte, Mitte usw.) mit je 6-8 Teams spielen Doppelrunde (Hin- und Rückrunde), insgesamt 22-30 Spiele. Gruppensieger und Playoff-Beste ringen um zwei 2.-Liga-Plätze. Abstieg in die Landesliga droht den Letzten. Saison: Juli bis Juni, Winterpause.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, dank junger Kader und offener Matches. Rekordtorschützen: Daniel Holzer (45 Saisontore für Völkermarkt), Martin Müller (über 200 Karriere). Stars wie Tobias Weissmann (RB Salzburg) von Lasker und Sabri Hasic (Deutsch-Nowak) belegen den Talentpool zur Elite.