ÖFB-Cup
Der ÖFB-Cup ist der nationale Pokalwettbewerb Österreichs, organisiert vom Österreichischen Fußball-Bund. Er vereint Klubs von der Bundesliga bis zu Amateurteams und bietet Chancen für Pokalsensationen. Seit den 1960er-Jahren ein Saisonhighlight mit spannenden K.o.-Spielen auf provinziellen Plätzen.
Geschichte und Gründung
Begonnen 1919 als Wiener Bürgermeisterpokal, modern ab 1960. Rapid Wien herrschte in den 70er/80ern mit 14 Titeln. 1990er: Sturm Graz und Red Bull Salzburg prägten die Kommerzialisierung. Ikonisch: Admiras Sieg 2003. 2020 fast pandemiebedingt gecancelt, Salzburg siegte. Fakt: Wurde im Zweiten Weltkrieg fortgeführt.
Turnierformat
Reines K.o.-System: 64 Teams im 1. Runde, dann 1/32, 1/16, Viertelfinale, Halbfinale, Finale auf neutralem Platz (meist Ernst-Happel-Stadion Wien). Start Juli, Höhepunkt Mai. Kein Seeding, pure Spannung. Sieger: Europa-League-Platz und Supercup.
Interessante Fakten
Durchschnitt 3,2 Tore/Match, oft 4+ in Pokalduellen. Rekorde: Karl Prokop (13, 1946), Ernst Bacher (20er). Stars: Marko Arnautović (13), Sascha Modrić, Patrick Wimmer. Ikonen: Beckenbauer, Polster, Krankl. Salzburg (10 Titel kürzlich), LASK und Rapid sorgen für Duelle.