Österreichische Meisterschaft. Zweite Liga. Frauen

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Die Österreichische Frauen-Zweite Liga Meisterschaft (ÖFB Frauen 2. Liga) bildet einen Eckpfeiler des Frauenkampfsports in Österreich. Sie dient als Sprungbrett für Nachwuchstalente und ambitionierte Teams, die in die ÖFB Frauen Bundesliga aufsteigen wollen. Vereine aus allen Regionen Österreichs treten an und fördern so den Basis-Fußball der Frauen. Spiele finden auf gemütlichen Stadien statt, wo die Leidenschaft der Fans jeden Moment prägt.

Geschichte und Gründung

Gegründet 2003 aufgrund steigenden Interesses am Frauenfußball, begann sie als Regionalliga und wurde 2010 in die ÖFB-Struktur integriert. Saison-Highlight: 2015/16 dominierte USC Landhaus aus Wien mit 12 Punkten Vorsprung. Die Pandemie 2020 stoppte den Spielbetrieb, doch die Liga erholte sich rasch. Besonders: 2018 wurde SPG Schrobenhausen erster Meister aus Oberösterreich. Aufsteiger wie Neulengbach erreichten sogar europäische Bühnen.

Turnierformat

Der Format ist wettbewerbsorientiert: 12 Teams in einer Einfachrunde, Gruppensieger steigt direkt in die Frauen Bundesliga auf. Plätze 2-4 spielen Play-offs um den zweiten Aufstieg. Letzte Zwei absteigen in die Dritte Liga. Saison von August bis Mai mit 22 Spieltagen à 11 Partien pro Team. Abstiegs-/Aufstiegs-Play-offs gegen Bundesliga-Absteiger sorgen für Spannung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel deuten auf offensiven Stil hin. Rekordtorjägerin Maria Burgstaller erzielte 28 Treffer 2019/20 für Landesliga. Stars wie Laura Feierabend (SPG Desselbrunn, 45 Tore in drei Jahren) und Anna-Kristina Mauerer (nun Bundesliga) prägten die Liga. Talente wie Maria Hobel (USV Taisten) wuchsen hier heran. Stürmer dominieren, Verteidigungen lernen in hitzigen Derbys.