Golfpokal der Nationen
Der Golfpokal der Nationen ist ein renommiertes regionales Fußballturnier mit Nationalmannschaften aus den Ländern des Persischen Golfs. Es präsentiert Talente aus VAE, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Bahrain, Oman und Irak und fördert die Fußballentwicklung in der Region bei kulturellem Austausch.
Geschichte und Gründung
Eröffnet 1970 in Bahrain mit einem 2:1-Finalsieg der Gastgeber über Kuwait, fand das Turnier über 25 Mal statt. Saudi-Arabien führt mit sieben Titeln, darunter drei hintereinander in den 1990ern. Kuwait glänzte viermal in den 1980ern im Ölboom. Besonders: 2019 in Basra (Irak) erstmals außerhalb des Golfs, Symbol der Einheit. VAE und Katar je dreimal siegreich, Oman 2004 einmal.
Turnierformat
Das Format entwickelte sich vom Round-Robin zu Gruppenphasen mit Play-offs. Acht Teams in zwei Gruppen à vier; Gruppensieger in Halbfinals und Finale. Spiele 90 Minuten, Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Alle zwei Jahre, passend zu Klubpausen, damit Stars international glänzen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5–3 Tore pro Spiel, Fokus auf Verteidigung und Konter — Golf-Stil. Top-Torschützen: Jaber Khelaifah (Kuwait, 25), Abdullah Abdulburaik (VAE, 22). Saudis Majed Abdullah (72 Länderspiele-Tore) ist legendär. Kuwaits Bader Al-Mutwa mit Asiens Rekord an Einsätzen (196). Aktuelle Stars: Ahmed Kano (VAE, 50+ Tore), Ali Dahiru (Katar), Saleh Al-Muwallad (Saudi), viele in Europa aktiv.