Usbekistan-Supercup. Frauen

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Der Usbekistan-Frauen-Supercup ist ein jährliches Duell, das die Saison eröffnet und den nationalen Meister gegen den Pokalsieger antreten lässt. Es unterstreicht den Aufstieg des Frauenfußballs in Zentralasien, wo Teams Technik, Tempo und taktische Reife auf höchstem Niveau zeigen.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb entstand in den frühen 2010ern unter der Usbekischen Fußballföderation; das erste offizielle Spiel fand 2015 statt, 'Bukhara' siegte 3:1 über 'Neftchi'. Bis 2024 gab es acht Auflagen, dominiert von Taschkents 'Sogdiana' mit vier Titeln. Highlights: das pandemieunterbrochene Spiel 2020 (2:0 für 'Bukhara') und der 2022er Thriller mit einem Tor in der Nachspielzeit für 'Metallurg' Bekabad vor 5000 Zuschauern.

Turnierformat

Einzelspiel auf neutralem Platz, meist im August. Bei Gleichstand folgen 2x15 Minuten Verlängerung und Elfmeterschießen. Orte variieren vom Bunyodkor-Stadion bis zu Regionalarenen. FIFA-Regeln: 11 gegen 11, kein VAR vorhanden.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel deuten auf offensiven Stil hin. Rekordtorjägerin Fortuna Abdullaeva ('Sogdiana', 5 Tore in 4 Spielen). Stars: 'Bukhara'-Kapitänin Dilfuza Khodjaeva (20+ Karriere-Tore aus Standards), Torhüterin Shahzoda Mirzaeva ('Neftchi', 3 Penaltys pariert 2023) und Jungtalent Sabina Karimova (19, 'Metallurg', Siegtor letztes Jahr). Asiatische Scouts zeigen Interesse am usbekischen Frauenfußball.