Fergana-Pokal

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Der Fergana-Pokal ist ein angesehener regionaler Fußballwettbewerb in Usbekistans Fergana-Tal. Er vereint Spitzenklubs aus den Provinzen Fergana, Andijon und Namangan und dient als zentrale Plattform für die Förderung des lokalen Fußballs. Der Wettbewerb fasziniert Zuschauer durch hitzige Duelle und aufstrebende Jungtalente, die häufig in höhere Ligen wechseln.

Geschichte und Gründung

Der Pokal entstand in den 1960er Jahren als lokale Initiative zur Förderung des Sports im fruchtbaren Fergana-Tal. In der Sowjetzeit avancierte er zum republikanischen Pokal, dominiert von Teams wie Neftchi Fergana und Khujand. Ikonisch war das Finale 1985, als Fergana Andijon 3:2 in der Verlängerung besiegte und stadtweite Feiern auslöste. 1995 nach Usbekistans Unabhängigkeit wiederbelebt, integrierte er sich in die Professionelle Fußballliga. In den 2010ern stieg die Popularität durch TV-Übertragungen, mit einem Besucherrekord von 25.000 im Halbfinale 2022.

Turnierformat

Das Format umfasst Qualifikationsrunden für 16–24 Teams aus den Regionen, gefolgt von K.o.-Runden: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Spiele finden auf neutralem oder Heimkundigem Platz statt, mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Die Saison läuft von April bis Oktober, abgestimmt auf den nationalen Kalender ohne Superliga-Konflikte.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torquote: 2,8 pro Spiel, mit Höchstwerten von 3,5 bei Derbys. Rekordtorschütze ist Sherzod Yusupov mit 47 Toren (2005–2018), gefolgt von Abdulla Abdullaev (39). Sternstunden: Odil Ahmedov startete bei Andijon vor Kopenhagen und Nationalmannschaft; Jamshid Iskandarov, Neftchi-Legende mit 28 Toren 1997; Newcomer Farrukh Sayfutdinov von Bukhara. Bekannt für offenes, angriffslustiges Spiel mit Flanken und Standards.