Kubok Udmurtien
Der Kubok Udmurtien ist ein jährliches regionales Fußballturnier, das von der Fußballföderation Udmurtiens ausgerichtet wird und Amateure sowie semiprofessionelle Klubs der Republik umfasst. Es dient als Bühne zur Ermittlung starker lokaler Teams und Förderung des Fußballsports.
Geschichte und Gründung
Das Turnier entstand in den 1960er Jahren, als der Fußball in Udmurtien an Fahrt aufnahm. Frühe Austragungen beinhalteten Werksmannschaften aus Ischewsk und Sarapul. In den 1990ern nach der Sowjetunion wiederbelebt, sind Highlights der 5:1-Finalsieg von Zenit Ischewsk gegen Delfin 2005 und der sensationelle Elfmetersieg von Ischwawia 2018. Trotz Pausen wie 2020 durch die Pandemie stärkt es die Fußballtradition.
Turnierformat
Der Modus umfasst Ausscheidungsrunden ab Achtel- oder Sechzehntelfinale für unterklassige Teams, gefolgt von Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Bis zu 32 Mannschaften, von Stadtliga-Meistern bis zur Ersten Liga, spielen ein Spiel pro Runde auf neutralem oder Heimfeld. Die Saison läuft von Mai bis Oktober parallel zur republikanischen Liga.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, mit Spitzen über 4 bei Amateuren. Rekordtorjäger Andrei Koslow (Zenit Ischewsk) mit 28 Kubaltoren. Ikonen wie Sergei Iwanow der 90er und Jungstar Michail Petrow von Delfin (Hattrick im Halbfinale 2022) prägten es. Es öffnet Türen zur Profi-Liga.