Krim-Pokal

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Der Krim-Pokal ist ein jährlicher K.o.-Wettbewerb für Fußballvereine der Krim-Halbinsel, ausgerichtet vom Krim-Fußballverband (KFU). Er vereint Teams aus der Ersten, Zweiten Liga und Amateure, mit Chance auf den Pokal und Einzug ins Krim-Supercup. Im regionalen Fußball ist er Talentschmiede und Bühne für Überraschungen, wo Underdogs Favoriten bezwingen.

Geschichte und Gründung

Gestartet 2015 nach Gründung des KFU und Integration in den russischen Fußball, gewann SKCHF Sewastopol den ersten Pokal gegen Tawrija Simferopol. Highlights: Krymteplitsa Molotschnoje's Sensationssieg 2017 über Sewastopol; pandemiebedingter neutraler Finale 2020. Kuriosum: 2019-Finale durch Zuschauerunruhen unterbrochen, Rubin Jalta siegte dennoch. Bis 2024 neun Ausgaben, dominiert von Sewastopol und Simferopol.

Turnierformat

K.o.-System ab 1/16-Finale oder 1/32, je nach Teilnehmerzahl, mit allen KFU-Klassen. Frühe Runden: Einspiel auf Heimfeld; Finale neutral, oft in Simferopol oder Sewastopol. Keine Rückspiele—bei Gleichstand Elfmeterschießen.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torbelastung: 2,8 Tore pro Spiel, bis 3,5 in Vorqualis. Top-Torschützen: Leonid Kowaltschuk (Okean) mit 7 (2022), Sergei Kisseljow (Sewastopol) 6 (2019). Stars: Dmitri Pozdeew (Kysyltasch), nun RPL; Michail Kudnow (Sewastopol), Freistoß-Spezialist; Michail Lomanin (Tawrija), Mittelfeldmotor. Bekannt für offenes Spiel und Sensations wie Gwardija Gwardejskoje.