Thailand. Königspokal
Der Königspokal Thailands (His Majesty the King's Cup) ist einer der prestigeträchtigsten nationalen Pokale im thailändischen Fußball, der jährlich unter den Top-Clubs des Landes ausgetragen wird. Er verbindet monarchische Traditionen mit der Leidenschaft der Fans und wird zu einem echten Fest für Millionen. Seit 2017 ist er in das Thai-FA-Cup-System integriert und bietet Teams die Chance auf königlichen Ruhm.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb wurde 1901 unter König Rama VI gegründet, um die Nation durch Sport zu einen – anfangs ein Amateurturnier, später professionell. Interessant: In den 1960er Jahren traten auch Teams benachbarter Länder an, was internationalen Charakter verlieh. Rekordmeister Chonburi FC mit 7 Titeln, Buriram United dominiert kürzlich mit drei Siegen in Folge bis 2023. 2020 fand er trotz Pandemie in verkürzter Form statt, was seine Bedeutung unterstreicht.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System mit Ausscheidungsspielen ab 1/64-Finale. Ca. 80 Teams, darunter Meister der T1- und T2-League sowie regionale Pokalsieger. Frühe Runden beim Auswärtsgegner, Play-offs neutral. Das Finale lockt bis zu 50.000 Zuschauer ins Supachalasai-Stadion in Bangkok.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höchststand 3,2 in 2022/23 durch offensive Spielweise. Top-Torschützen: Suphanat Mueanta (15 in 2019), Weerit Holmarnmikan (12 in 2021). Stars wie Teerasil Dangda (Buriram, über 100 Karriere-Tore) und Wunderkind Ekanit Thongkham mit seinen Dribblings. Legende Kiatisuk Senamuang, 'König des Pokals' der 90er, begann hier.