Nationale Spiele von Thailand. Frauen

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Die Nationalen Spiele Thailands bei Frauen sind ein hochkarätiges Mehrsport-Event, bei dem Frauenteams aus allen 77 Provinzen um die Vorherrschaft kämpfen. Das Turnier begeistert Tausende Fans und unterstreicht den Boom des Frauenfußballs im Land. Es verbindet provinzielle Ehre mit intensivem Wettkampf und fördert Talente für die Nationalmannschaft.

Geschichte und Gründung

Erstmals 1947 ausgetragen, integrierte sich Frauenfußball ab den 1980er-Jahren. Die 2010er brachten Erfolge: Finale bei der Asienmeisterschaft 2014, Sensationssieg gegen die USA bei der WM 2019. Stars wie Piyanut Rattanachot (Asiens Torschützenkönigin 2018) aus Songkhla und Tamikaio Kakekake aus Chiang Mai glänzten hier. 2023 siegte Bangkok 4:1 im Finale mit Rekordzulauf.

Turnierformat

Zonale Gruppenphasen (Nord, Süd, Zentral, Ost) leiten zu Viertelfinals, Halbfinals und Finale über. Spiele dauern 90 Minuten, mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Bis 77 Teams am Start, 16 im K.o.-System. Jährlich im Dezember, passend zu Feiertagen.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, oft über 4 in Höhepunktsphasen durch technisches Offensivspiel. Rekordtorjägerinnen: Piyanut Rattanachot (über 50 Tore), Miranda Nildh (Kapitänin), Nachwuchsstar Nika Srisang. Provinzen Bangkok und Songkhla dominieren, liefern Spielerinnen für Japans WE League und Nationalelf. Eine Wiege thailändischer Fußballtalente.