Syrien-Pokal
Der Syrien-Pokal ist der renommierteste K.o.-Wettbewerb im syrischen Fußball, ausgerichtet von der Syrianischen Fußballföderation. Er bringt Eliteclubs der Premier League mit Teams aus unteren Ligen zusammen und sorgt für Spannung, Überraschungen und echten Nationalstolz.
Geschichte und Gründung
Seit dem Start 1959 hat der Pokal Höhen und Tiefen erlebt, besonders während politischer Krisen. Al-Ahli Aleppo führt mit 12 Titeln, goldenes Zeitalter in den 1970ern. 2011 gewann Karmal Damaskus trotz Bürgerkrieg — ein Meilenstein. Fakt: In den 80ern diente er als Sprungbrett für syrische Talente nach Europa.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem mit 32 Teams ab 1/16-Finale im August. Frühe Runden ein Spiel, Halbfinals hin- und rückwärts, Finale im Mai neutral, oft in Damaskus. Kürzlich VAR-Tests für Objektivität.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, höher in frühen Phasen durch Offensivfußball. Rekordtorjäger Mohammed Al-Kaddouri mit 28 für Al-Jaish. Stars wie Adnan Alawi (90er-Jahre) und Ahmed Salah mit Dribblings und Freistößen. Yusuf Kessro startete hier seinen Weg nach Asien.