Syrien. Tishreen-Pokal

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Der Tishreen-Pokal ist ein Highlight des syrischen Fußballs, benannt nach dem Befreiungstag am 6. Oktober 1973, als syrische Truppen Quneitra im Jom-Kippur-Krieg zurückeroberten. Der nationale Pokalwettbewerb versammelt Eliteclubs der Premier League und unteren Ligen, mit Chancen auf Ruhm und arabische Kontinentalturniere – ein Symbol für Einheit in Krisenzeiten.

Geschichte und Gründung

Seit 1973 geprägt von Erfolgen von Al-Jaish und Tishreen aus Damaskus und Aleppo. Unterbrechungen in den 1980ern durch Konflikte führten zu einer Wiederbelebung als nationales Band. Der 2010er-Finale zwischen Al-Karamah und Al-Shorta brach Zuschauerrekorde, Al-Jaishs Sieg 2022 unterstreicht Militärclubs' Dominanz.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungssystem mit 32 Teams ab Achtelfinale, Premier-League-Clubs mit Freilos. Start im Oktober, Finale im Frühling auf neutralem Boden. Regionale Gruppierungen mildern Logistikprobleme, Playouts sorgen für Spannung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, defensiv geprägt. Top-Torschützen: Alaa Al-Shamar (15 in 2018, Al-Karamah), Mohammed Ayoub (12, 2020). Ikonen: Abdullah Kaddours Finaltor 2015, Khaled Habash' Nullnummern für Tishreen, Newcomer Salem Almasri im Fokus asiatischer Scouts.