Spanische Meisterschaft. Regionale Division. Frauen
Die Regionale Division des spanischen Frauenfußballs (Tercera División Femenina) bildet die dritte Stufe der nationalen Hierarchie und ist eine entscheidende Plattform für ehrgeizige Vereine aus den autonomen Gemeinschaften. Hier entstehen Nachwuchstalente, und die Basis des Frauenfußballs wird gestärkt, mit intensiven regionalen Duellen um den Aufstieg.
Geschichte und Gründung
Aus lokalen Ligen der späten 1980er entwickelt, wurde die Tercera División Femenina in den 2010ern unter RFEF offiziell etabliert. Wichtige Stationen: Frühe Vorherrschaft katalanischer und andalusischer Teams sowie Erfolge von Deportivo Alavés und Real Unión in Aufstiegsplayoffs. 2022 erreichte sie mit 16 Gruppen einen Rekord, angefeuert durch Spaniens WM-Triumph 2023. Bekannt: Spielerinnen wie Amaya Cervantes von Levante starteten hier ihre Karrieren.
Turnierformat
In 16 regionalen Gruppen mit je 12–18 Teams organisiert, läuft die Saison im Heim- und Auswärts-Rundenturnier. Gruppensieger qualifizieren sich für Aufstiegsplayoffs (Viertelfinale, Halbfinale, Finale), die zwei Aufsteiger in die Segunda División bestimmen. Absteiger landen in der vierten Liga. Von September bis Mai mit Pausen für Länderspiele, balanciert sie Vereins- und Nationalpflichten.
Interessante Fakten
Durchschnittliche Torquote liegt bei 2,8–3,2 pro Spiel, defensiv im Norden, offensiv im Süden. Top-Torschützinnen: Irene Pérez (CD Basconia, 24 Tore 2022/23) und María Rodríguez (Málaga CF, 21). Highlights: Mittelfeldspielerin Laura Fernández (Athletic Club B, 12 Tore, 15 Assists) und Stürmerin Sofía Martín (Villarreal Femenino B) mit Tempo und Technik – viele steigen später in die Primera División auf.