Copa de la Reina

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Der Copa de la Reina, der spanische Frauen-Pokalwettbewerb, ist der renommierteste K.o.-Turnier im spanischen Frauenfußball, veranstaltet von der Königlichen Spanischen Fußballföderation (RFEF). Er versammelt die besten Frauenklubs des Landes zu einem intensiven Kampf um den Pokal und unterstreicht den Boom des Frauenfußballs in Spanien mit vollen Stadien und Millionen Zuschauern online.

Geschichte und Gründung

Erstmals 1983 ausgetragen, gewann Real Madrid den Titel gegen Levante UD. In den 80ern und 90ern dominierten katalanische Teams wie Barcelona und Espanyol. 1993 sorgte Levante für Skandal durch Manipulationsvorwürfe. Seit den 2010ern herrscht Barcelona mit 10 Titeln in Folge bis 2024. Formatenänderungen umfassten Gruppenphasen, COVID-19 kürzte 2020 den Wettbewerb, doch 2023s Finale in Sevillas La Cartuja mit 20.000 Fans war ein Highlight.

Turnierformat

Mit allen 16 Teams der Primera División Femenina starten frühe Runden als Einzelfußspiele beim Underdog. Viertelfinale und Halbfinale als 'Final Four' auf neutralem Boden, Finale auf großem Stadion, oft mit dem Männerfinale. 90 Minuten plus Verlängerung/Penaltys; VAR seit 2022.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel dank spanischem Offensivfußball. Rekordtorjägerin Alexia Putellas (25 Tore für Barcelona), gefolgt von Graham Hansen und Parra. Stars: Aitana Bonmatí's Technik, Hermosos Penalty-Serie (15 Treffer), Legende Vilas (6 Titel). Sensationen wie Levantes Halbfinale 2021.