Spanische Meisterschaft. Erste Division RFE (La Liga)
Die Spanische Fußball-Meisterschaft, bekannt als La Liga oder Primera División der Königlichen Spanischen Fußballföderation (RFEF), ist die höchste Spielklasse des professionellen Vereinsfußballs in Spanien. Seit 1929 treten 20 Top-Teams um den Titel und europäische Plätze an. Berühmt für ihren offensiven Stil, technische Brillanz und Weltstars, bietet La Liga jedes Jahr packende Saisons für Millionen Fans.
Geschichte und Gründung
La Liga startete am 10. Februar 1929 mit 10 Teams; Athletic Bilbao wurde erster Meister. Sie überstand den Spanischen Bürgerkrieg und erlebte Höhepunkte wie die Galácticos-Ära des Real Madrid in den 2000ern. Real führt mit 36 Titeln, Barcelona folgt mit 27. Legendäre Ereignisse: Der 'La Manchanazo' 1984, als Barça fast abstieg, und Guardiolas Barça-Dominanz (2008–2012) mit 14 Pokalen.
Turnierformat
Die Saison läuft von August bis Mai mit 38 Spieltagen im Doppelrundenturnier: Jeder der 20 Vereine trifft jeden anderen zu Hause und auswärts. Der Sieger ist Meister, Plätze 1–4 qualifizieren für die Champions League, 5–6 für Europa League, 7 für Conference League. Die letzten Drei steigen in die Segunda División ab, Platz 18 spielt Relegation.
Interessante Fakten
La Liga führt die Top-5-Ligen mit ca. 2,7 Toren pro Spiel an. Rekordtorschützen: Lionel Messi (474 in 520 für Barça), Cristiano Ronaldo (311 für Real). Ikonen wie Alfredo Di Stéfano, Johan Cruyff, Ronaldo prägten sie; aktuelle Stars: Vinícius Júnior, Pedri, Rodri. Spieler der Liga gewannen 17-mal den Ballon d'Or.