Copa Simón Bolívar. Frauen

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Der Copa Simón Bolívar für Frauen ist ein renommiertes Frauenturnier im Frauenfußball Lateinamerikas, vor allem in Bolivien ausgetragen. Benannt nach dem legendären Befreier Südamerikas, versammelt es National- und Vereinsmannschaften aus Bolivien, Peru, Chile und Nachbarländern. Es fördert den Frauenfußball in den Anden, wo Männerfußball lange dominierte, und ebnet den Weg zu CONMEBOL-Wettbewerben.

Geschichte und Gründung

Gestartet in den 2010er Jahren von der bolivianischen Fußballföderation, fand die Premiere 2016 in Oruro statt, mit bolivischen Gastgebern als Siegern. 2018 erweiterte sich der Wettbewerb um chilenische und argentinische Teams; im Finale besiegte Always Ready aus Bolivien Universitario aus Peru 3:1. Pandemie-bedingte Absage 2020, starkes Comeback 2022 mit Rekordtoren. Highlight: Hattrick von Maria Fernandez im Halbfinale 2019.

Turnierformat

Rundrobin-Gruppenphase mit Playoffs, üblicherweise 6–8 Teams. Beste Teams in Halbfinals und Finale. Auf neutralen bolivianischen Stadien wie Hernando Siles in La Paz, mit Höhenlage-Herausforderung. Dauer: 7–10 Tage für ausgewogene Bedingungen.

Interessante Fakten

Durchschnitt 3,2 Tore pro Spiel, Höchststand 4,1 in 2022 durch offensive Taktiken. Top-Torschützinnen: Maria Fernandez (Bolivien, 14 Tore), Jennifer Perez (Peru, 11). Stars: Carla Mendoza (Blooming, Bolivien, Standardspezialistin), Sofia Ramirez (Chile, Dribbling-Künstlerin). Viele Talente wechselten in Profi-Ligen Südamerikas.