Bolivien U19-Meisterschaft
Die Bolivien U19-Meisterschaft ist das führende nationale Jugendfußballturnier für Spieler unter 19 Jahren, organisiert von der Boliviensischen Fußballföderation (FBF). Sie dient als entscheidende Plattform zur Talentförderung für Profi-Ligen und die Nationalmannschaft Boliviens und hebt die Leidenschaft junger Andenfußballer unter Höhenluftbedingungen hervor.
Geschichte und Gründung
Das Turnier startete Ende der 1990er-Jahre als Teil der strukturierten Jugendentwicklung Boliviens; erste Ausgabe 2000 mit Teams aus La Paz, Cochabamba und Santa Cruz. 2012 integriert in 'Futbol para Todos', steigerte es Finanzierung und Medienpräsenz. 2018 erreichte die U19-Nationalmannschaft mit Absolventen das Viertelfinale der Südamerikanischen Meisterschaft. COVID-19 pausierte 2020, Rückkehr 2021 mit neuen Hygieneregeln.
Turnierformat
14 Teams in zwei Gruppen à sieben spielen Einfachrunde Heim/Auswärts. Beste vier pro Gruppe in K.o.-Phase: Viertelfinale, Halbfinale, Finale auf neutralem Platz (meist La Paz/El Alto). Saison März bis November, angepasst an Höhenlagen über 3000 Meter.
Interessante Fakten
Durchschnitt 2,8 Tore pro Spiel, Playoffs bis 3,5 durch offensive Jugendstile. Rekordtorjäger: Juan Carlos Arce ('Oriente Petrolero', 28 Tore 2019), heute bei Blooming. Highlights: Marcelo Moreno Martins (Strongest U19 zu Libertadores-Star); Leonel Moreno ('Blooming', U20-Leader); Newcomer 'Toro' Diaz ('Aurinegro', 22 Tore 2023). Berühmt für robuste Mittelfeldspieler in dünner Luft.