Bolivien-Pokal

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Der Copa de Bolivia, auch Bolivien-Pokal genannt, ist der nationale Ausscheidungswettbewerb im Fußball, veranstaltet von der Boliviensischen Fußballföderation (FBF). Top-Teams der Primera División und ausgewählte Zweitligisten kämpfen um den Pokal und einen Startplatz in kontinentalen Turnieren wie der Copa Libertadores. Der Wettbewerb verkörpert die hochalpinen Fußballleidenschaft Boliviens, mit Duellen zwischen Giganten wie Bolívar und The Strongest gegen Underdogs.

Geschichte und Gründung

Seit den 1970er Jahren etabliert, offiziell seit 1987, erlebte der Pokal Pausen durch Ligareformen. Erfolgreiche Wiedergeburten in den 2000ern: Siege von Always Ready (2018) und Jorge Wilstermann (2020). Highlights: Bolívars 5:0-Finalsieg 2016 gegen Blooming, The Strongests Elfmetersieg 2022. Besonderheit: Spiele in 3600m Höhe in La Paz fordern Ausdauer, inmitten politischer Turbulenzen.

Turnierformat

Ausscheidungsformat mit 16–20 Teams, Losverfahren; frühe Runden ein Spiel, Viertelfinals/Halbfinals seit 2020 ggf. Hin-/Rückspiel. Finale neutral. Sieger qualifiziert für Libertadores/Sudamericana, Hochlagenstadien sorgen für Intensität.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, bis 3,5+ früh. Rekordschützen: José Alfaro (Bolívar, 12 Tore 2015), Marcos Rincón (9+ 2022). Stars: Ronald García (The Strongest, 15 Pokaltore), Diego Bears (Oriente). Aktuell: Fabricio Chatembo und Enrico Patrício mit Tempo und Präzision in andinen Bedingungen.