Copa Simón Bolívar
Der Copa Simón Bolívar ist ein renommiertes Fußballturnier mit Klubs aus den bolivianischen Regionen, vor allem La Paz, Oruro und Cochabamba. Es dient als Qualifikation für die bolivianische Primera División und stellt die besten Teams der Segunda División sowie regionaler Ligen einander gegenüber, um den Aufstieg in die Elite zu ermöglichen. Benannt nach dem südamerikanischen Befreier Simón Bolívar, symbolisiert es Einheit und Streben im bolivianischen Fußball.
Geschichte und Gründung
Begonnen in den 1960er Jahren als regionales Event in La Paz, wurde es in den 1970ern zum zentralen Element der bolivianischen Fußballpyramide und offiziellem Aufstiegsweg. Highlights sind Erfolge von Underdogs wie Aurora (mehrfacher Sieger) und dramatische Finals. FIFA-Reformen in den 2010ern professionalisierten es mit bis zu 20 Teams. Kuriosum: 1995 siegte Always Ready sensationell als Hauptstadtklub.
Turnierformat
Format: Schweizer System oder Gruppenphase mit Play-offs. 16–20 Teams in Gruppen à 4–5, Sieger und beste Zweite in Viertelfinals, Halbfinals, Finale. Spiele auf neutralem Boden oder Hin/Rück. Dauer: 2–3 Monate mit intensivem Kalender.
Interessante Fakten
Durchschnittliche Torquote: 2,5–3 pro Spiel, bis 4 in K.o.-Runden. Top-Torschützen: Ronald Gutiérrez (über 30 Karriere-Tore), Jorge Ormas (1980er-Legende). Stars: Ramón Mendoza (The Strongest, Nationalmannschaft), Marcos Ripa (Always Ready). Fördert Talente für Top-Klubs.