Senegal. Liga-Pokal
Der Senegal Liga-Pokal ist ein nationaler Pokalwettbewerb der Senegalesischen Fußballföderation (FSSF), der die besten Klubs aus Dakar und dem Landesinneren in einem prestigeträchtigen Kampf um den Titel und afrikanische Kontinentalplätze vereint. Er unterstreicht die Tiefe des senegalesischen Vereinsfußballs und dient als Sprungbrett für Talente, die europäische Scouts anlocken.
Geschichte und Gründung
Eingeführt Anfang der 2000er nach dem WM-Erfolg 2002 der 'Löwen von Teranga', gewann ASC Jaraaf die Premiere 2004. Reformen in den 2010ern bekämpften Korruption, wie Skandale 2008. Der packende 2019-Finale zwischen Tevragh-Zeina und Jaraaf (3:3, Elfmeterschießen) zog 25.000 Zuschauer zum Stade Lat Dior. Politische Unruhen verschoben 2022, doch er kehrte triumphierend zurück.
Turnierformat
16-20 Teams aus Ligue 1 und Division 1 in reiner KO-Runde. Achtelfinale bis Viertelfinale: Einspiel auf Heimstätte des Gastgebers; Halbfinale und Finale neutral, oft in Dakar oder Thiès. Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Von Oktober bis Mai parallel zur Liga.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, in Spätphasen über 3 durch offenen Stil. Rekordtorjäger Papa Oumar Diakhate (Jaraaf) mit 28 Treffern. Stars: Sadio Mané (12 Tore 2010 bei Jaraaf vor Liverpool); Idrissa Gueye (nach Everton); aktuell Mustafa N'Diaye (Tevragh-Zeina, 15 in drei Jahren).