Senegal-Pokal
Der Senegal-Pokal ist der führende K.o.-Wettbewerb im senegalesischen Fußball, organisiert von der Senegalesischen Fußballföderation (FSSF). Er bringt Spitzenteams der Ligue 1, niedrigere Ligen und Amateure zusammen, mit Chance auf Pokalruhm und CAF-Konföderationen-Cup-Teilnahme. Der Wettbewerb spiegelt Senegals leidenschaftliche Fußballkultur wider, wo lokale Talente aufblühen.
Geschichte und Gründung
Entstanden in den 1960er-Jahren nach der Unabhängigkeit 1960, startete die erste Auflage 1961 als Symbol nationaler Einheit. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte er sich von einfachen Ausscheidungen zu strukturierten Auslosungen. Ikonische Momente fanden im 'Haus des Fußballs' in Dakar statt. Stars wie Sadio Mané und Kalidou Koulibaly starteten in teilnehmenden Clubs. 2020 pausiert durch COVID-19. Rekordmeister ASC Jaraaf mit 10 Titeln.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System mit Losverfahren: Ein Spiel entscheidet. 32–64 Teams von Elite bis Regionalligen. Runden: 1/32-Finale bis Finale auf neutralem Boden, oft Lat-Dior-Stadion in Thiès. Sieger holt Pokal und CAF-Platz.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel, höher in frühen Runden durch Underdog-Zauber. Top-Torschützen: Mamadou Ndiaye (12 in 1980ern), Aboubakar Sissoko (8, 2022). Legenden wie El Hadji Diouf und Papiss Demba Cissé glänzten; Idrissa Gueye lockte europäische Scouts.