Russischer Pokal. Frauen

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Der Russische Frauenpokal ist ein renommierter nationaler K.o.-Wettbewerb des Russischen Fußballverbands (RFU). Er vereint Spitzenmannschaften der Supreme League, First League und Amateurligen und bietet Raum für Überraschungen und Erfolge von Außenseitern. Der Pokal unterstreicht den Aufschwung des Frauenfußballs in Russland, wo der Wettbewerb jährlich zunimmt und Fans mit spannungsgeladenen Duellen begeistert.

Geschichte und Gründung

Gestartet 1992 zur Förderung des Frauenfußballs nach der Sowjetzeit, dominierten in den 1990ern die Energy Voronezh mit mehreren Titeln bei 16–32 Teams. Der Finalesieg von CSKA 2005 (4:2 gegen Nadezhda) und Chertanovos Sensationserfolg 2018 sind unvergessen. Pandemie und Ligareformen prägten Neuzeit, doch 2022 feierte der Pokal sein 30-jähriges Jubiläum mit Rekordzuschauern.

Turnierformat

K.o.-System ab 1/256- oder 1/128-Finale (saisonal variabel), Spiele auf neutralem Boden bis zum Frühjahrsfinale in Moskau oder Krasnodar. 64 bis 128 Klubs aus Regionen wie Jakutien bis Sibirien. RFU-Regeln sehen Verlängerung oder Elfmeterschießen vor, mit Fokus auf Sicherheit und Übertragungen.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, Höchstwerte über 4 bei Ungleichgewichten. Rekordtorjägerinnen: Elena Morozowa (Energy, 25 Tore), Anastasia Posochowa (Kubanochka, 18). Stars: Ex-Nationalspielerin Inna Saenko (legendäres Tor 2010), Nachwuchsstürmerin Polina Schkotkina (Lokomotiv), Torhüterin Ekaterina Sokolowa (CSKA) mit viralen Elfmeterparaden. Talente wie Nadezhda Osipowa starteten europäische Karrieren nach Pokalruhm.