Russischer Pokal
Der Russische Pokal ist der führende KO-Wettbewerb im russischen Fußball, veranstaltet vom Russischen Fußballverband (RFU). Er vereint Vereine aus allen Ligen der russischen Pyramide, von der RPL bis zu Amateuren, und sorgt für Überraschungen und Dramatik. Der Wettbewerb fasziniert mit K.o.-Spielen und der Chance für Underdogs.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1992 nach dem Zerfall der Sowjetunion als Nachfolger des Sowjetpokals, gewann Spartak Moskau den ersten Titel. Reformen prägten ihn: Gruppenphasen in den 2010ern, Anpassungen 2022. Highlights: Zenits Sieg 1999 nach 30 Jahren, Lokomotivs 2015-Triumph (3:1 gegen Kuban), Spartaks Elfmetersieg 2022 gegen Dynamo. Legendäre Comebacks wie Tom Toms 2007er Run gegen Zenit.
Turnierformat
Mehrstufiges K.o.-System: Frühe Runden ab 1/256 für Unterligisten, bis 1/64, 1/32 usw. zum Finale. Regionale Qualis füttern den Turnierbaum. Seit 2023 Gruppenphase für RPL-Topteams, Kern sind Einzelspiele, Finale neutral. Keine Setzungen für maximale Spannung.
Interessante Fakten
2025 krönte Krasnodar sich mit 2:0 gegen Spartak im Kaliningrad-Finale. Torquote: 2,8 pro Spiel, höher als RPL. Torschützenkönig: John Cordoba (Krasnodar, 7 Tore, Halbfinal-Doppelpack vs Rubin). Stars: Eduard Spertsyan (5 Assists), Manuel Fernandes (Lokomotiv, Schlüssel-Tore), Sensations-Talent Amil Gamzatov (Alania) gegen Zenit.