Russische Meisterschaft. PFL. Zone "Süd"
Die Russische Meisterschaft in der PFL-Süd-Zone ist ein Eckpfeiler des russischen Zweitligafußballs und umfasst Vereine aus den südlichen Regionen wie Krasnodar-Krai, Rostow-Oblast, Stawropol-Krai und der Krim. Sie fördert Jungtalente und stärkt die Fußballinfrastruktur im sonnigen Süden, wo dank mildem Klima ganzjähriges Spielen möglich ist.
Geschichte und Gründung
Die Süd-Zone entstand 1992 als Teil der Zweiten Liga, erlebte Umstrukturierungen – 2011 zur Ersten Liga PFL, 2023 zum vollwertigen Zweitliga-Division. Highlights: Dominanz von Kuban in den 2010ern mit Aufstieg in die FNL und das chaotische Spiel 2014 in Simferopol, das durch Unruhen unterbrochen wurde. Kuriosum: Sie lancierte Karrieren wie die von Fjodor Smolow in südrussischen Clubs.
Turnierformat
Rundensystem "Jeder gegen Jeden" hin- und her, 30–34 Spiele pro Saison bei 16–20 Teams. Sieger steigt in die Erste Liga (FNL-2) auf, Plätze 2–3 in Play-offs, Abstiegskandidaten in die Dritte Liga. Saison Juli bis Mai, angepasst ans südliche Wetter.
Interessante Fakten
Hoch ergebnisreich mit 2,8–3,2 Toren pro Spiel durch offensive Stile und schwache Abwehr. Top-Torschützen: Artem Archipov (Angusht, 27 Tore 2019/20), Magomed Eldarov (Inters, 25 in 2022/23). Berühmte Ex-Profis: Torwart Stanislaw Kriworutschko (RPL), Mittelfeldspieler Sergei Bryzgalow (ex-Spartak), Stürmer Abubakar Mutari (Kuban).