Russland. Präsidentenpokal der MFF
Der Präsidentenpokal der Moskauer Fußballföderation (MFF) ist ein angesehener regionaler Wettbewerb für Mannschaften aus Moskau und der Moskauer Oblast. Er vereint Amateure und Semiprofis, die um den Pokal und die Aufmerksamkeit von Scouts kämpfen. Der Pokal fördert den Basis-Fußball, in dem neue Talente entstehen.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb wurde in den frühen 2010er Jahren von der MFF ins Leben gerufen, um den Massenfußball in der Hauptstadt anzukurbeln. Die erste Ausgabe fand 2012 statt und ist seitdem jährlich. Besonders das Finale 2018 mit über 5.000 Zuschauern in Krasnogorsk, wo 'Sports Brotherhood' 'Chertanovo-2' 2:1 besiegte, war legendär. Reservemannschaften aus RPL-Klubs sorgten für Spannung. COVID-19 pausierte 2020, doch 2021 brachte Rekord-Tore.
Turnierformat
Ausscheidungsturnier mit 16-32 Teams. Frühe Runden auf neutralem oder Heimrasen, Achtel- und Viertelfinals einzeln, Halbfinals und Finale auf großen Moskauer Stadien wie Luzhniki. Spiele à 90 Minuten, Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Saison von Frühling bis Sommer, Finale im August.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, sehr dynamisch. Rekordtorjäger: Alexej Smirnow ('Sports Brotherhood', 12 Tore 2019). Highlights: Dmitri Obuchow (jetzt Khimki, 8 Tore 2017), Sergei Kulikow ('Chertanovo', RPL-Wechsel), Artem Timofejew (Hattrick 2023 Halbfinale). Viele Aufsteiger in FNL/RPL.