Cupa României
Der rumänische Pokalwettbewerb ist der älteste nationale Cup in Rumäniens Fußballgeschichte und versammelt seit 1933 Vereine aus allen Ligen. Er lebt von Überraschungssiegen unterlegener Teams gegen Liga 1-Giganten und sorgt für Spannung durch seine direkte Auswurf-Format.
Geschichte und Gründung
1933 als König-Karol-II-Pokal gegründet, wechselte er Namen wie Pokal der Republik in der kommunistischen Zeit und spiegelt Rumäniens Politik wider. Ikonisch: CFR Klujs Sieg 2009 gegen Bukarester Dominanz und Steauas Triumph 2011. Rekord: Dinamo Bukarest gewann sieben Titel in Folge in den 1950ern. Trotz politischer Unterbrechungen bleibt er ein Meilenstein.
Turnierformat
Olympiasystem mit Hinspielen, startend im August mit Vorqualifikationen für Kleinstvereine – rund 80 Teams. Hauptrunde ab Oktober, Finale im Frühling auf neutralem Platz, oft Nationalstadion Bukarest. Bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,7 Tore pro Spiel, höher in frühen Runden. Rekordschütze Dumitru Anicolescu mit 28 Toren für Dinamo. Stars wie Gheorghe Hagi mit magischen Dribblings, Adrian Mutu und Florin Tănase prägten den Wettbewerb mit explosiver Torjägerei.