Rumanische Meisterschaft. Superliga
Die rumänische Superliga, oder Liga I, ist die höchste Spielklasse des rumänischen Vereinsfußballs, in der 16 Teams um die nationale Krone kämpfen. Sie vereint Tradition und moderne Ambitionen, begeistert Fans mit dynamischen Spielen und Überraschungen.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1909 als Regionalmeisterschaft, überstand die Superliga Kriege, Kommunismus und die Professionalisierung der 1990er. Steaua Bukarests Dominanz in den 1980ern, gekrönt durch den Europapokal-Sieg 1986 mit Helmut Duckadams Heldentat, prägte die Liga. Die 2000er gehörten FCSB (ehemals Steaua) und Rapid Bukarest, kürzlich glänzten Universitatea Craiova und Farul Constanța.
Turnierformat
Von Juli bis Mai absolvieren Teams eine Doppelrunde mit 30 Spielen, gefolgt von einer Meisterrunde (Top 6) und Abstiegsrunde (Plätze 7-16) mit je 9 Partien. Meister qualifiziert sich für die Champions League, Vizemeister für die Conference League, Absteiger droht Liga II.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Verteidigung und Konter. Rekordtorschütze Dušan Vlahović mit 37 Toren für FCSB 2018/19. Legenden: Gheorghe Hagi von Rapid, Adrian Mutu (Steaua), Stars wie Joyskim Brescio (FCSB). Die Liga formte Florin Răducioiu (Lazio) und Bogdan Drăgș (Universitatea).