Rumänischer Pokal. Frauen
Der rumänische Frauenpokal ist ein nationaler Ausscheidungswettbewerb der Rumänischen Fußballföderation (FRF), der die besten Frauenteams des Landes um den prestigeträchtigen Pokal ringen lässt. Er bietet Underdogs eine Chance auf Ruhm und unterstreicht das wachsende Frauenfußball in Rumänien, mit Fokus auf Talentförderung und intensiven Duellen.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht in die 1990er Jahre zurück, mit dem ersten offiziellen Turnier 1994. Frühe Dominanz durch FC Universitatea Cluj und CFF Chimia Râmnicu Vâlcea. Der 5:0-Finalsieg von CSA Tirana 2010 und der Sensationserfolg von FC Hidroșănătatea Blejoi 2018 sind legendär. Reformen 2015 steigerten die Attraktivität; trotz Pandemiepause 2020 kam es stark zurück. Interessantes Detail: Viele Spielerinnen wechselten von hier in europäische Ligen.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System: Vorqualifikationen für unterklassige Teams, bis zu 32 Teilnehmer. Runden: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale — alles Einzelspiele auf neutralem Platz, mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Saison von Herbst bis Frühling, ergänzt um regionale Qualis.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel signalisieren offensive Action. Rekordtorjägerinnen: Adriana Parlog (28 Karriere-Tore), Elena Zamfirescu (7 in 2016). Stars wie Marina Burlac (Universitatea Cluj) und Sofia Ionescu (Hidroșănătatea) mit ihren Dribblings prägten den Wettbewerb als Talentbrücke nach Europa.