Paraguayische Meisterschaft

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Die paraguayische Meisterschaft, Primera División genannt, ist die höchste Spielklasse des Landes und vereint die stärksten Vereine. Mit Fokus auf Asunción und regionalen Teams bildet sie das Herz des paraguayischen Fußballs und exportiert Talente nach Europa.

Geschichte und Gründung

Seit 1906 organisiert die Asociación Paraguaya de Fútbol die Liga; Athletic Club gewann den ersten Titel. Olimpia holte 1912 den ersten von vielen Pokalen. In den 1920er Jahren gab es einen Spaltungsversuch, doch die Einheit siegte. Das Superclásico Olimpia gegen Cerro Porteño fasziniert Zehntausende. Erfolge in der Copa Libertadores: Olimpia dreimal (1979, 2002), Libertad 2014.

Turnierformat

Ab 2012 teilt sich die Saison in Clausura (Januar-Mai) und Apertura (Juli-Dezember), je ein Doppelrundenturnier mit 12 Teams. Phasensieger spielen um den Superfinal. Abstieg erfolgt nach Gesamttabelle in die Primera B. 2024 mit 12 Mannschaften auf Stadien wie Defensores del Chaco (42.000 Plätze).

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,7 Tore pro Spiel unterstreichen Offensivkraft. Rekordtorschützen: Julio César Romero (293 für Libertad/Nationalelf), Roberto Cabañas (232 für Cerro Porteño). Legenden: José Luis Chilavert (Olimpia), Oscar Cardozo, Roque Santa Cruz. Aktuelle Stars wie Antonio Sanabria zeigen die Liga's Vitalität.