Paraguayische Frauen-Meisterschaft

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Die paraguayische Frauen-Meisterschaft, Campeonato Paraguayo Femenino, ist die höchste Spielklasse im Frauenfußball des Landes. Von der Asociación Paraguaya de Fútbol (APF) organisiert, treten führende Vereine um den nationalen Titel und Plätze in internationalen Wettbewerben an. Die Liga spiegelt das wachsende Interesse am Frauenfußball in Paraguay wider, wo der Männerfußball lange dominierte, doch die Frauen zunehmend punkten.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb startete 2019 als strukturierte nationale Liga, basierend auf früheren informellen Turnieren. Cerro Porteño gewann die erste Saison und definierte den Maßstab. 2020 pausierte er wegen Pandemie, erholte sich aber rasch. 2022 unterbrach Libertad Limpeño die Vorherrschaft der Hauptstadtklubs, holte den Titel und qualifizierte sich für die Copa Libertadores Femenina. Reformen steigern die Wettbewerbsfähigkeit; aktuell 10-12 Teams.

Turnierformat

Die Saison gliedert sich in Apertura (Februar-Juni) und Clausura (Juli-November) mit 10-14 Mannschaften. Jede spielt Heim- und Auswärtsspiele. Etappensieger tragen ein Finale um den Gesamtsieg aus, Top-Teams qualifizieren sich für Libertadores Femenina. Kein Abstieg, aber Play-offs für den Startplatz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8-3,2 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter und Standards. Top-Torschützinnen: Catalina Santos (Libertad Limpeño, über 20 Saisontore), Flavia Sarabia (Cerro Porteño). Stars: Torhüterin Miriam Méza, Verteidigerin Laura Fernández, Mittelfeldspielerin Débora Ferreira, die für Paraguays Nationalmannschaft bei Südamerikameisterschaften glänzte. Spielerinnen balancieren oft Verein und Landmannschaft auf kontinentalem Niveau.