Norwegischer Frauenpokal

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Der Norwegische Frauenpokal ist ein Highlight des norwegischen Frauenfußballs, veranstaltet von der Norges Fotballforbund (NFF). Dieser K.o.-Wettbewerb vereint Spitzenteams aus der Toppserien, der ersten Division und sogar Amateure, was für Überraschungen und packende Duelle sorgt. Seit dem Start 1978 hat er sich zu einer Bühne für Talente entwickelt und unterstreicht Norwegens starke Frauenfußballtradition. Jährlich mit 64 bis 128 Teams bietet er Dramatik pur von den frühen Runden an.

Geschichte und Gründung

Der erste Pokal 1978 ging an Skjetten, gefolgt von Dominanz von Sprint-Jeløy und Trønder-Lyn in den 80ern/90ern. Ab den 2000ern herrschten Lillestrøm IK und Kolbotn, mit LSKs mehrfachen Siegen. Highlights: Arna-Bjørnars Finalweg 2012 und LSKs 6:0-Finalsieg 2019 gegen Utleira. Reformen in den 90ern erweiterten die Beteiligung; viele Nationalspielerinnen starteten hier ihre Karrieren, inmitten von Formatenwandel und Rekordzuläufen.

Turnierformat

Klassisches K.o.-System mit Einzelfinalspielen ab 1/64-Finale, Start im April/Mai, Finale im November auf dem Ullevaal-Stadion in Oslo vor 10-15 Tausend Zuschauern. Toppserien-Teams steigen später ein, ergänzt durch Aufsteiger. Bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen — keine Wiederholungen. Diese Struktur schafft enormes Spannungspotenzial.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch offensive Offenheit. Rekordtorjägerin Ingrid Engen (Lillestrøm) mit 45 Toren. Stars: Caroline Graham Hansens Dribblings bei LSK, Lisa Naalsunds Standards bei Kolbotn, Vera Børesen (Rosenborg). Ikonen wie Ada Hegerberg (Hattrick-Debüt 2013) und Guro Reiten prägten den Pokal, stärken Norwegens WM-/EM-Elite.